Kaiserschnitt Treffen

Der Kaiserschnitt Treff von Stillmuments ist für ALLE beftroffene Mütter. 

-Gerade frisch Mama geworden oder schon länger Mama...

-noch schwanger und evtl. ist ein Kaiserschnitt erforderlich...

-wieder schwanger nach Kaiserschnittentbindung...

ALLE SIND HERZLICH WILLKOMMEN!

 

In Deutschland erlebt man seit einiger Zeit einen aggressiven Leistungsdruck um das Kinderkriegen: Wie ein Wettkampf, wer am besten sein Kind bekommt – viele Kaiserschnitt Mütter fühlen sich isoliert.

Viele Kaiserschnitt-Mütter, besonders wenn sie eine Vollnarkose bekommen haben, fühlen sich, als hätten sie ihr Kind nicht geboren. Sie sehen Ihr Baby erst, wenn Sie aus der Narkose aufgewacht sind. Aber auch Mütter die in Teilnarkose einen Kaiserschnitt erlebt haben und ihr Baby gleich sehen und anfassen durften leiden oft lange Zeit unter der Geburt.

Parnter, Familie und Freunde verstehen die Mütter oft nicht und die betroffene Frau muss sich anhören „ Es ist doch alles gut,- dein Baby ist gesund“. Dieser Satz hilft der Mutter nicht.

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass sehr viele Mütter noch mit dem Thema „Kaiserschnitt“ zu kämpfen haben und einen riesen Gesprächsbedarf besteht...

In der Kaiserschnitt-Gruppe von Stillmuments treffen sich betroffene Mütter, um sich auszutauschen, Kontakt mit anderen betroffenen Frauen aufzubauen und um ihre Kaiserschnitt Geburt zu verarbeiten. Eine erfahrene Kursleiterin beantwortet Fragen, strukturiert den Gruppen Ablauf und geht auf Ihre Bedürfnisse ein.

Frauen sie sich in einer Gruppe nicht wohl fühlen, oder eine individuelle Beratung wünschen sind in einer Einzelberatung wo wir auf Ihre persönliche Erfahrung eingehen und Ihre Geburt aufarbeiten gut aufgehoben.  Sollten einige Einzelberatung keine Besserung
bringen, empfehle ich eine längere psychologische Begleitung in Therapieform.

Maya ist 38 Jahre alt, hat vier Kinder, die alle durch Kaiserschnitt auf die Welt kamen. Sie ist glücklich, es waren 2 Wunschkaiserschnitte und 2 waren medizinisch nötig.

 

Uta ist 32 Jahre alt, hat 2 Kinder. Die zweite Geburt wurde eingeleitet ist aber nicht vorrangegangen. Nach 2 Tagen wurde entschieden ein Kaiserschnitt zu machen. Das Bonding nach der Geburt wurde mit dem Papa durchgeführt und das stillen hat nicht gut geklappt somit hat Uta nach 3 Tagen abgestillt. Ist nun nach 3 Jahren noch immer traurig über die Geburt, Bonding und die nicht vorhandene Stillbeziehung.

Maria ist 42 Jahre alt, hat eine Tochter und ist nach 4 Jahren mit ihrer großen Narbe die kein „Bikini-Schnitt“ ist versöhnt. Maria hat Ihre Narbe als Erinnerung an ihre „besondere“ Geburt akzeptiert. Das Gewebe um die Narbe war lange Zeit taub und sie hat endlos viele Gespräch über Ihre „besondere Geburt“ über die Operation, ihre Gefühle und Empfindung geführt. Ihr Partner, Familie und Freunde konnten ihr Geburt´s Problem nie richtig verstehen. Für Maria war der Notkaiserschnitt nicht harmlos. Sie fühlte sich um Ihr Geburts-Erlebnis beraubt...

 

Ich möchte den Kaiserschnitt überhaupt nicht schlecht reden, denn eine Kaiserschnittentbindung kann immer medizinisch notwendig sein und trotzdem ein Problem für die Mutter darstellen. 

Klare Indikation:
Zwingende geburtsmedizinische Gründe zur Rettung von Leben für Mutter und Kind sprechen für einen Kaiserschnitt. Es besteht akute Gefahr für Mutter und Kind und ein Kaiserschnitt sollte somit unbedingt erfolgen.

z.B.
Eine Querlage des Kindes,
Absolutes Missverhältnis zwischen Kindgröße und mütterlichem Becken,
Ein (drohender) Riss in der Gebärmutter,
Eine vorzeitige Plazentzaablösung.

Es gibt auch Indikation, wo keine unmittelbare Gefahr für  Mutter und Kind besteht. Bei dieser Indikation kann man die Risiken Abwägen.
z.B.
Steißlage des Kindes,
Großes Kind mit mehr als 4.500g Geburtsgewicht,
Verdacht auf Missverhältnis zwischen Kindsgröße und mütterlichem Becken,
Mehrlings-Schwangerschaft,
Vorangegangener Kaiserschnitt.

Um einen Kaiserschnitt zu verarbeiten, empfehlen die Expertinnen den Müttern, einen Geburtsbericht zu schreiben, mit dem Arzt oder der Hebamme zu sprechen oder das OP-Protokoll zu lesen.

 

Wo:      
    Yoga für St. Pauli
Clemens-Schultz-Str. 50
20359 Hamburg

 

Zeit:         14:30-15:30

 

Wann:     Samstag

               Zur Zeit nur auf Anfrage...

 

Kosten : 10,- pro Treff

 

Anmeldung erforderlich!