Was heißt Still- und Laktationsberaterin IBCLC?

Still- und Laktationsberaterinnen haben eine umfassende Ausbildung absolviert. In der Ausbildung wurde ein umfangreiches theoretisches Wissen über alle Aspekte der Laktation, die bisher nur partiell in den Fachgebieten Gynäkologie, Pädiatrie, Allergologie, Psychologie usw. vermittelt wurden.

Die Kompetenzbereiche dieser Berufsgruppen bleiben unberührt. Es sollte aber im Rahmen der umfassenden Betreuung eine gute Zusammenarbeit erreicht werden.

 

Ständige Weiterbildungen sind Voraussetzung für das Fortbestehen der Qualifikation. (Laktationsberaterinnen IBCLC müssen innerhalb von fünf Jahren mindestens 75 Stunden an von IBLCE anerkannter Fortbildung nachweisen, um ihren Titel weiter benutzen zu dürfen. Nach 10 Jahren muss das Examen wiederholt werden.)

 

Nach erfolgreichen abgelegten IBLCE-Examen. Darf der Titel "IBCLC" geführt werden. Dieses Examen entspricht den Richtlinien der US National Commission for Certifying Agencies (Aufsichtskommission der USA für Prüfungen im Gesundheitswesen). 

 

Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem medizinischen/ pflegerischen Beruf sowie Praxisstunden in der Stillberatung bzw. mehrere Berufsjahre in der Mutter-Kind-Stillbetreuung, oder die Approbation als Arzt/Ärztin und Praxisstunden in der Stillberatung.

 

"Laktationsberaterin IBCLC" ist in Deutschland ein geschützter Begriff.