STILLTIPP: ENTSPANNTES STILLEN

 

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Stillen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, Stillen bedeutet viel mehr: Bedürfnisse befriedigen, Körperkontakt und Kuscheln. Doch wirklich entspannt empfinden nur wenige Frauen die vielen Stillmahlzeiten. In der Regel ist es doch so: Nach gut 14 Tagen kommen die meisten Babys in 24 Stunden acht- bis zwölfmal und möchten gestillt werden. Manchmal sogar noch häufiger.

 

Zwölfmal in 24 Stunden - das sind ganz schön viele Mahlzeiten. Aber das hat seinen Sinn: Viele, kurze Stillmahlzeiten regen die Milchproduktion an. Außerdem ist es für die Brust der Mutter wesentlich angenehmer häufig und kurz, als seltener, dafür aber intensiver und länger, zu stillen. Glücklicherweise richten wir uns heute beim Stillen nicht mehr nach der Uhr. Babys müssen nicht mehr hingehalten werden, nur weil noch keine drei Stunden um sind. Dann würden die Kleinen auch viel mehr weinen und die Brüste der Mütter würden deutlich mehr spannen. Für Säuglinge ist es zudem sehr schwer an einer prallen Brust zu trinken.

Generell dauert eine Stillmahlzeit zwischen zehn und 30 Minuten. Aber auch hier sollte niemand auf die Uhr schauen. Normal ist, was uns das Kind vorgibt. Denn jedes Baby und jede Mutter sind verschieden. Es kann also gut sein, dass eine Mahlzeit mal etwas länger dauert oder eine andere schneller geht. Alles ist erlaubt, solange das Baby eine gute Gewichtsentwicklung zeigt. Und hier haben es die Schnelltrinker unter ihnen etwas besser. Denn sie kommen schneller an die fettreiche Hintermilch. Damit ist die Milch gemeint, die zum Ende einer Mahlzeit kommt. Sie sorgt für die Gewichtszunahme und dafür, dass der Nachwuchs satt wird.

Aber es gibt natürlich auch das Gegenteil: Gerade zu Beginn sind mache Babys sehr schläfrig und müde. Sie müssen aktiv geweckt und ermuntert werden, damit sie Nahrung zu sich nehmen. Solche Stillmahlzeiten können sich dann ganz schön in die Länge ziehen.

Ihr seht, Stillen ist ein Full-Time-Job! Und wie das eben so ist mit den Jobs: wenn wir ihn gut machen wollen, müssen wir ihn mögen. Und genau aus diesem Grund sollte er für Mutter und Kind bequem sein. Die Mami sollte sich entspannt hinsetzen und anlehnen können. Kissen, Armlehnen oder ein Hilfsmittel wie ein festes Stillkissen können hier sehr hilfreich sein. Wichtig ist: das Kissen sollte nicht nachgeben. Denn dann hält die Mutter ihr Baby am Ende doch mit eigener Kraft und die Arme ermüden schneller. Legt sie aber ihr Kind beim Stillen so ab, dass es direkt vor der Brust liegt, hat sie eine Hand am Baby und die andere zur freien Verfügung. Sie kann ihren Schatz streicheln und motivieren noch mehr zu trinken.

 

Ja, Stillen ist ein Vollzeitjob. Doch wenn Mutter und Kind dabei entspannt sind, kann Stillen etwas sehr Schönes und Wunderbares sein.


Still-Tipp:Wusstet ihr, dass man Muttermilch aufbewahren kann?

Ergobaby 14.07.2015

Still-Tipp: Wusstet ihr, dass man Muttermilch aufbewahren kann? Gerade jetzt bei den heißen Sommertemperaturen ist es aber wichtig auf die richtige Aufbewahrung und Kühlung zu achten. Worauf es dabei besonders ankommt und was ihr dabei beachten müsst, verrät auch Stillberaterin Sandra heute: 

Frisch abgepumpte Muttermilch sollte nicht bei Raumtemperatur gelagert werden.
Besser ist es, sie direkt 
kaltzustellen. In einem normalen Kühlschrank hält sie bei 4°C rund 3 bis 5 Tage.
Wenn ihr sie direkt ins Eisfach stellt, könnt ihr sie bei Minus -16° C sogar bis 6 Monate aufbewahren.
Und in der Tiefkühltruhe (bei ca. Minus -18°C) sogar bis zu einem Jahr. 

Wichtig ist allerdings, das die aufgetaute Muttermilch (aus dem Eisfach)
nach dem Herausnehmen nicht mehr bei Raumtemperatur aufbewahrt wird.
Die aufgetaute Muttermilch solltet ihr eurem Baby zubereiten oder im Kühlschrank maximal 10 Stunden aufbewahren.
Keinesfalls aber die aufgetaute Muttermilch wieder einfrieren. 

Wenn Ihr Fragen habt, kontaktiert uns gerne!
Alles Liebe, 
eure Sandra


Tipps für den Still-Anfang

 

24.06.2015

Ergobaby 

Tipps für den Still-Anfang

Stillen ist eine sehr natürliche Sache und will trotzdem gelernt sein. Was Du dafür tun kannst, damit die Muttermilch gut fließt, erkläre ich Dir kurz in diesen ersten Still-Tipps. 
In der Schwangerschaft ist es hilfreich, wenn Du Dich gut informierst - auch zum Thema Stillen.

Aufregung, Besuch und Stress im Wochenbett kann sich schlecht auf die Milchbildung auswirken. Genieß Dein Wochenbett und versuche so viel wie nur möglich auch im Bett zu bleiben, Dich auszuruhen und mit Deinem Baby zu kuscheln.

Lege Dein Baby immer nach Bedarf an. Dies kann am Anfang auch alle 2 Stunden sein. 

Beim Stillen sollte Dein Baby die ganze Brustwarze und ein Stück von Deinem Warzenhof im Mund haben. Du darfst dabei keine Schmerzen haben. Übe dies solange bis Dein Baby den Mund so weit auf macht, dass es Dir nicht mehr weh tut.

Trinke mit Deinem Baby mit. Stell Dir beim Stillen immer etwas zu trinken bereit.

Lass Dein Baby mindestens 10 Minuten an jeder Brustseite saugen. Die Muttermilch ist unterteilt in wässrige Vormilch zum Durst löschen und die Hintermilch mit größeren Fettanteil.

Fange immer mit der Brustseite an zu stillen, die Du beim letzten Stillen als letztes gegeben hast.

In der ersten Zeit möchte Dein Baby auch zum Kuscheln an die Brust.

Beobachte Dein Baby und Du wirst schnell die Signale Deines Babys verstehen und kannst auf seine Bedürfnisse eingehen bevor es schreit. 

Ich wünsche Euch einen entspannten kuscheligen Stillstart.

Wenn Ihr Fragen habt, kontaktiert uns gerne!


Alles Liebe, 
Eure Sandra